Es gab einige Ausflüge, die Lee und ich für unsere letzten Wochen in Japan geplant hatten. Einige von ihnen hatten wir durchgesetzt, wie beispielsweise den Besuch des Feuerwerks in Asakusa ("Feuerblumen"), andere hingegen standen noch aus. So zum Beispiel der Besuch des großen Aquariums im Süden Tokyos, in dem man unzählige Meerestiere aus nächster Nähe beobachten kann. Ich war vor knapp einem halben Jahr bereits mit Katharina, Ninja und Dominic in einem Zoo gewesen, der sich insbesondere auf Meerestiere spezialisiert hatte ("Der Zoo im Hochhaus"), doch Lee war zu diesem Zeitpunkt in den U.S.A. gewesen und hatte somit nicht die Chance gehabt in Japan die zahlreichen Meerestiere zu begutachten.. Und so fuhren wir schließlich an meinem 322. Tag in Japan zusammen nach Shinagawa im Süden Tokyos, um das populäre Shinagawa Aquarium zu besichtigen.
Wir machten uns schon verhältnismäßig früh auf, was sich auszahlte, da wir in Shinagawa auf dem Weg zum Aquarium verloren gingen und nach knapp einer Stunde Fußmarsch durch die sengende Sonne überraschend wieder an unserem Ausgangspunkt, dem Bahnhof, ankamen. Doch auch als wir ein zweites Mal aufbrachen und uns vorher wirklich jede Biegung auf dem Weg vom Bahnhof zum Aquarium genauestens eingeprägt hatten, standen wir kurze Zeit darauf wieder vor dem gleichen Bahnhof. Wir nahmen es mit Humor, lachten über uns selbst und scherzten den Rest des Tages über den magischen Bahnhof von Shinagawa. Und irgendwann fanden wir dann mit fast zwei Stunden Verspätung schließlich das Aquarium und konnten einen interessanten Tag mit dem Betrachten von Fischen, Delphinen und vielen anderen Meerestieren verbringen.
Bild1: Fische im Shinagawa Aquarium.
Film1: Während ich die Krebse und die Anemonen filmte, sprach mich ein kleiner Junge an, weil er die Krebse ebenfalls so beeindruckend fand. Man hört ihn in diesem Video mit mir reden.
Film2: Ein Video von Meeresschildkröten und Rochen.
Bild2: Farbige Korallen, bei deren Anblick man sogleich die Korallenriffe dieser Welt retten möchte.
Bild4: Aufgrund dieses Tunnels konnte man unter einem Becken mit allerlei Fischen und anderen Meerestieren umherlaufen und die Tiere durch die Scheiben betrachten.
Film3: Ein Video von einem Rochen und einer Meeresschildkröte. Zum Greifen nahe.
Film4: Ein Rundblick im Unterwassertunnel.
Bild5: Diese beiden großen Fische erinnerten mich irgendwie an ein altes Ehepaar. Lee und ich mussten lange Zeit über die beiden lachen.
Bild6: Unbeabsichtigt fotografierte ich diese riesige Meeresspinne mit Blitzlicht. Doch wenigstens hat man so einen Eindruck von diesen riesigen, furchterregenden Kreaturen, die gut einen Meter groß waren.
Film5: Im ersten Moment dachte ich wirklich, dass die Fische in diesem Becken tot seien, doch selbstverständlich handelte es sich nur um Flundern, die auf dem Grund lagen.
Film6: Ein dunkelgrüner Hummer saß in der Ecke dieses Beckens.
Film7: Die Quallen hatten es mir an diesem Tag wirklich angetan. Hier ist das Video von der ersten Art, die gemächlich durch ihr Becken schwamm.
Film8: Dies ist die zweite Art von Quallen. Sie düsten wir kleine Turbojets durch ihr Becken.
Film9: Und schließlich die dritte Art, die sich träge von der Strömung im Becken treiben ließen, während sie von farbigem Licht angestrahlt wurden. Ich war fasziniert davon, dass solche pulsierenden Beutel tatsächlich Lebewesen sind. Seit meinem Besuch im Shinagawa Aquarium, mag ich Quallen viel mehr als zuvor.
Bild7: Die Seesterne in diesem Becken durfte man unter der Aufsicht eines Angestellten berühren. Es war aufregend einen echte Seestern in der Hand zu halten. Er war einerseits hart und kratzig, andererseits aber doch sehr weich und verletzlich. Seesterne mag ich nun auch.
Film10: Ein Video von einigen Fröschen.
Film11: Die Dokumentation von einem Seepferdchen, das auf Reisen ging und wieder an seinen Stammplatz zurückkehrte.
Film12: Ein echter Zitteraal, dessen elektrische Stöße an einer Anzeige abgelesen werden konnten. Während des Videos hört man sogar das Signal, das immer dann ertönte, wenn der Zitteraal einen elektrischen Stoß von sich gab.
Film13: Clownsfische, die zwischen den Stacheln eines Seeigels umherschwammen.
Film14: Ein Video von einem furchterregenden Hai. Seit dieser Begegnung mit einem Hai habe ich weitaus mehr Respekt und Ehrfurcht vor diesen Jägern der Tiefe. Haie sind in Realität wirklich sehr furchteinflößend. Ein Kind stand sogar heulend vor dem Becken und versteckte sich hinter seinen Eltern.
Bild8: Ein Bild von dem Hai aus dem Becken.
Bild9: Kurz vor einer Delphin-Schau konnte man zwei Delfine durch eine Glasscheibe hindurch beobachten. Delfine sind wirklich sehr anmutige Tiere.
Bild10: Während der Delfin-Schau, die ich mit Lee besuchte, vollführten die Delfine ein Kunststück nach dem anderen. Zum Beispiel schwammen sie auf dem Rücken umher, wie man auf diesem Foto sehen kann.
Bild11: Die beiden Delfine sprangen gleichzeitig über eine Stange.
Bild12: Leider kann man nicht sehen wie hoch der Ball hing, den der Delfin aus dem Sprung heraus antippte, aber es war wirklich beeindrucken welche höhen diese Tiere bereits mit nur wenigen Metern Anlauf im Wasser erreichen können. Und natürlich auch wie zielgenau sie springen können.
Film15: Zum Abschluss der Delfin-Schau sprangen die beiden Hauptdarsteller noch einmal vor jeder Seite des Beckens empor, um sich von den Zuschauern zu verabschieden. Ich war wirklich beeindruckt davon, wie intelligent Delfine sind. Ich denke, dass ich sie seit meinem Besuch im Shinagawa Aquarium auch viel mehr mag.
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